Frosch | Bio-Qualität seit 1986

Seit 1986 ist die Marke mit dem grünen Frosch auf dem Markt – ein Öko-Pionier der ersten Stunde. Nicht umsonst lautet das Produktversprechen „Bio-Qualität seit 1986“. 
Bei Frosch wird Nachhaltigkeit tatsächlich gelebt. Nachhaltigkeit spielt daher nicht nur in der Rezeptur eine Rolle – sondern auch bei der Verpackung und der Herstellung. Auch bei der Produktion der Frosch-Produkte hat der Umwelt- und Nachhaltigkeitsgedanke während der gesamten Wertschöpfungskette oberste Priorität. 

Das Erfolgsrezept von Frosch lautet: Innovationen und Bewährtes zusammenführen. Deshalb setzt Frosch auf naturbasierte Wirkstoffe und bewährte Hausmittel wie zum Beispiel Essig, Zitrone oder Soda sowie auf bekannte Pflegekomponenten wie Aloe Vera oder Mandelöl.

Reinigungsmittel bestehen jedoch auch zu einem großen Teil aus waschaktiven Substanzen, den Tensiden. Diese sorgen dafür, dass Fette und andere Substanzen, die eigentlich nicht wasserlöslich sind, beim Wäschewaschen oder Abwaschen vom Wasser aufgenommen und ausgespült werden können.

Herkömmliche Putzmittel enthalten oftmals erdölbasierte Tenside. Frosch setzt hingegen auf Tenside, die aus nachwachsenden, pflanzlichen Quellen stammen. Doch das ist der Marke Frosch nicht genug! In einem ambitionierten Projekt forscht Frosch nach Möglichkeiten, langfristig alle Tenside aus europäischen Ölpflanzen wie Raps, Oliven, Sonnenblumen und Flachs zu gewinnen, um damit den Einsatz von Tensiden aus tropischen Ölen zu vermeiden.

Vorteile von pflanzlichen Tensiden aus europäischem Anbau:

  • 100% nachwachsende Rohstoffe
  • Kurze Transportwege
  • Förderung des traditionellen Pflanzenanbaus
  • Keine Abhängigkeit von Tensiden aus tropischem Anbau
  • Förderung der heimischen Artenvielfalt
  • Keine Monokulturen
  • Keine Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion

Dabei handelt die Marke nach dem Prinzip Cradle-to-Cradle: Alle Produktbestandteile sollen im Kreislauf gehalten werden. Zum Beispiel durch pflanzlich basierte und biologisch abbaubare Rezeptur-Alternativen. So basieren die bei Frosch eingesetzten Tenside (waschaktive Substanzen) auf pflanzlichen Rohstoffen vorzugsweise aus europäischem Anbau. Die veganen und tierversuchsfreien Produkte verzichten zusätzlich auf schädliche Inhaltsstoffe wie Mikroplastik, Phosphate oder Parabene.

Was ist eigentlich Mikroplastik?

Primäres Mirkoplastik:

Primäres Mikroplastik sind mikroskopisch kleine Kunststoffteilchen, die z.B. als Peelingkörper in der Kosmetik oder als Trübungsmittel in Handseifen, Duschlotionen oder Reinigern eingesetzt werden. Es gelangt aber auch über Reifenabrieb auf Straßen in die Gewässer oder gelangt über das Waschen von Synthetikkleidung in das Abwasser.

Sekundäres Mikroplastik:

Sekundäres Mikroplastik entsteht, wenn sich größere Plastikteile im Meer durch die Reibung von Wellen, Salzwasser und Winden langsam zersetzen und in immer kleinere Teilchen zerfallen.
Generell spricht man von Mikroplastik, wenn ein Partikel < 5 Millimeter ist.
 

Der Kreislaufgedanke spielt jedoch auch bei der Verpackung eine wichtige Rolle. Daher bestehen die meisten Frosch-Flaschen zu 100% aus Recyclat (Altplastik) und sind zu 100% recycelbar. So können die Verpackungen in einem geschlossenen Wertstoffkreislauf gehalten werden und landen nicht als Müll im Meer. 

Das Ergebnis: Die meisten Frosch-Flaschen bestehen zu 100 % aus Altplastik. Dabei nutzt Frosch bereits Plastik aus dem Gelben Sack – die Frosch Duschgelflaschen bestehen zum Beispiel zu 100% aus Plastik aus dem Gelben Sack bzw. der Gelben Tonne.

Was ist eigentlich Recyclat?

Recyclat bezeichnet Altplastik, also recyceltes bzw. wiederaufbereitetes Plastik.
Das Recyclat für die Herstellung der Frosch PET-Flaschen (Polyethylenterephthalat) stammt zu mindestens 20% aus dem Gelben Sack und zu 80% aus geschredderten Pfandflaschen. Die Frosch Duschgelflaschen bestehen sogar zu 100% aus Plastik (HDPE = High Density Polyethylen) aus dem Gelben Sack. bzw. der Gelben Tonne. Eine Weltneuheit in der Kategorie Kosmetik!

Das Ganze funktioniert so:
Der Plastikmüll aus dem Gelben Sack wird in einer Müllsortieranlage sortiert, gereinigt und zu Flakes gemahlen. Eine bahnbrechende Lasertechnik befreit diese Flakes auch von den letzten chemisch belasteten Partikeln. Das Ergebnis ist sortenreines, sauberes Recyclat. Daraus stellt Frosch neue Flaschen her, die dann wieder im Gelben Sack entsorgt werden, aufbereitet und wieder zu Flaschen werden. So entsteht ein echter Verwertungskreislauf und das Plastik landet gar nicht erst in den Meeren! 

V-Markt Gebäude | ©  Georg Jos. Kaes GmbH

Jeder kann seinen Beitrag dazu leisten

Und darum arbeiten wir vom V-Markt auch in Zukunft weiterhin daran, gemeinsam mit unseren Partnern und Lieferanten unnötigen Verpackkungsmüll und Mikroplastik so gut es geht, zu vermeiden.