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V-Markt

Weil es wichtig ist!

V-Markt unterstützt die Masthuhn-Initiative

Ökologische Nachhaltigkeit und Tierwohl rücken zurecht immer mehr in den Fokus der Verbraucher. Auch wir als Familienunternehmen möchten unseren Beitrag leisten und unterstützen seit dem Jahr 2025 die Masthuhn-Initiative, die sich unter Federführung der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt für eine flächendeckende Umsetzung von Tierschutzstandards in der Hühnermast engagiert.

 

Wir verpflichten uns dazu, dass bis spätestens 2030 in den Bereichen Metzgerei-Bedienungstheke, SB-Fleisch, Tiefkühlprodukte und verarbeitete Produkte mit mindestens 50 % Hühnerfleischanteil in Eigenmarke nur noch Hähnchenfleisch angeboten wird, welches die Kriterien der Masthuhn-Initiative erfüllt.

Bis dahin sind noch große Schritte zu gehen. Für mehr Tierwohl und Transparenz sind wir gerne bereit diesen Weg anzutreten. 
Wir stehen noch ganz am Anfang dieser Reise, jedoch sind wir uns sicher, dieses Ziel zusammen mit unseren Lieferanten sowie unseren Kundinnen und Kunden zu erreichen.


Denn eines ist klar, die Umsetzung von mehr Tierwohl schaffen wir alle nur gemeinsam.

Die Masthuhn-Initiative, was steckt dahinter?

Die Masthuhn-Initiative hat es sich zum Ziel gesetzt die Tierschutzstandards in der Hühnermast, unabhängig von gesetzlichen Vorgaben oder diversen Labeln, nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft zu erhöhen. Unternehmen aus allen Bereichen der Wertschöpfungskette verpflichten sich freiwillig dazu die Kriterien der Masthuhn-Initiative umzusetzen und tragen so zu einem nachhaltigen Wandel in der Lebensmittelwirtschaft bei.

 

Wenn es um Tierwohl geht, fallen häufig Schlagwörter wie Platz, Frischluft und Auslauf. In der Hähnchenmast ist neben den offensichtlichen Haltungsbedingungen die Rasse bzw. Genetik der Tiere ein wichtiges Thema. Seit der Mitte des letzten Jahrhunderts wurden Hähnchen nach den priorisierten Kriterien Effizienz und Ausbeute gezüchtet. In den 1950er Jahren wog ein Masthähnchen nach 56 Tagen ca. 0,9 kg, bis etwa 1980 erhöhte sich durch gezielte Züchtungen das Schlachtgewicht auf 1,8 kg und bis 2005 wurde diese Marke mit 4,2 kg nochmals mehr als verdoppelt.

Die aus der Zucht von sogenannten Hybridrassen hervorgegangene Gewichtszunahme bringt jedoch auch einige Probleme mit sich. Durch das hohe Eigengewicht können die Tiere in vielen Fällen ihrem arttypischen Verhalten nicht mehr uneingeschränkt nachgehen. So können Tierwohlkriterien wie ein erhöhtes Platzangebot, Beschäftigungsmaterial oder Sitzstangen von den Tieren nicht genutzt werden.

 

Es liegt also auf der Hand, dass die oft im Fokus stehenden Haltungs-Verbesserungen allein nicht ausreichen, um das Tierwohl in der Hähnchenmast nachhaltig zu verbessern.

 

Die Umsetzung der Maßnahmen der unter anderem von der Albert Schweitzer Stiftung initiierten Masthuhn-Initiative trägt nicht nur ihren Teil zu mehr Tierwohl bei, sondern sorgt auch für mehr Lebensmittelsicherheit. Artgerecht gehaltene Tiere sind weniger anfällig für Krankheiten, was automatisch dazu führt, dass der Medikamentenbedarf innerhalb der Mastphase sukzessive gesenkt wird. Eine Verbesserung der Haltungsbedingungen hat somit auch direkte Auswirkungen auf unsere eigene Ernährung und Gesundheit.

Masthuhn-Report

Die Albert Schweitzer Stiftung veröffentlicht jährlich einen Masthuhn-Report, in dem der branchenübergreifende Umsetzungsstand analysiert und bewertet wird.

Sie können den Report für das Jahr 2025 können Sie hier aufrufen.